Frist für Abgabe der Steuererklärung endet heute – Ausnahmen bei Vertretung durch Steuerberater

 

 

Bis zum 31. Mai 2017 müssen insbesondere die Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung abgegeben sein, eine Fristüberschreitung kann schnell teuer werden. Sich zurücklehnen und den Frühsommer genießen, können jedoch diejenigen, die von einem Steuerberater unterstützt werden. Für sie verlängert sich die Abgabefrist automatisch bis zum 31. Dezember 2017. Voraussetzung ist allerdings, dass die steuerliche Vertretung beim Finanzamt angezeigt wurde und das Finanzamt die Steuererklärung nicht zu einem früheren Termin anfordert. Wer heute noch schnell handeln will, sollte dem Finanzamt unverzüglich mitteilen, dass er einen Steuerberater beauftragt  und dies auch rasch nachweisen. Oftmals wird dann über die Fristüberschreitung hinweggesehen.

Fristüberschreitung kann teuer werden

Wer glaubt, dass ein paar Tage oder ein bis zwei Wochen Fristüberschreitung doch nicht so schlimm sind, kann böse überrascht werden. Denn das Finanzamt darf einen Verspätungszuschlag festsetzen. Dieser darf bis zu 10 Prozent der festgesetzten Steuer betragen, höchstens 25.000 Euro. Nur wenn es einen triftigen Grund für die Verspätung gibt, kann das Finanzamt auf den Verspätungszuschlag verzichten. Richtig teuer wird es ab 2019. Dann wird der Verspätungszuschlag in der Regel automatisch in Höhe von 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, mindestens aber in Höhe von 25 Euro je angefangenen Monat der Fristüberschreitung festgesetzt. Ein schwacher Trost: Für die Abgabe der Steuererklärung 2018 gibt es dann zwei Monate mehr Zeit, d. h. sie muss erst bis zum 31. Juli 2019 abgegeben werden (bis zum 29. Februar 2020 bei Steuerpflichtigen, die steuerlich beraten werden). Doch auch dieser Fristablauf wird sich für manchen schneller nähern, als ihm lieb ist.

Mehr Zeit bei elektronischer Abgabe

Eine Schonfrist bekommen Steuerpflichtige in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen, wenn sie ihre Steuererklärung elektronisch via Elster einreichen. Sie müssen ihre Erklärungen erst bis zum 31. Juli 2017 übermitteln. Für alle anderen Steuerpflichtigen heißt es spätestens am 31. Mai 2017: Steuererklärung abgeben oder Fristverlängerung beantragen. Schriftlich ist zwar am besten, aber auch telefonisch kann die Abgabefrist verlängert werden.

Alle Steuerpflichtigen, die gewerbliche, freiberufliche oder land- und forstwirtschaftliche Einkünfte erzielen, müssen ihre Steuererklärung elektronisch an das Finanzamt übermitteln, wenn der Gewinn 410 Euro übersteigt.

Abweichende Abgabefrist für Land- und Forstwirte

Land- und Forstwirte ermitteln ihren Gewinn oftmals nicht für ein Wirtschaftsjahr, welches dem Kalenderjahr entspricht. Sie müssen ihre Steuererklärung daher bis zum Ablauf des fünften Monats nach Schluss des Wirtschaftsjahres 2016/2017 abgeben. Das Wirtschaftsjahr in der Land- und Forstwirtschaft läuft in der Regel vom Juli des einen Jahres bis zum Juni des Folgejahres. Für das Wirtschaftsjahr 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017 ist daher die Steuererklärung bis zum 30. November 2017 abzugeben (bei steuerlicher Beratung bis zum 31. Mai 2018).

Frühere Abgabefristen auch bei steuerlicher Beratung zulässig

Kann das Finanzamt die Steuererklärung zu einem früheren Termin anfordern? Das darf es! Insbesondere wenn für das Veranlagungsjahr 2015 oder früher keine oder eine verspätete Steuererklärung eingereicht wurde. Auch eine hohe Abschlusszahlung für das Veranlagungsjahr 2015 kann ein Grund für eine vorzeitige Anforderung der Steuererklärung sein. Über die in den laufenden Umsatzsteuervoranmeldungen erfassten Umsätze und durch Kenntnis der branchenüblichen Gewinnmargen erhält das Finanzamt einen Überblick über den zu erwartenden Gewinn des Unternehmens. So kann es eine Schätzung der möglichen Steuernachzahlungen in Abhängigkeit von geleisteten Einkommensteuervorauszahlungen erstellen. Ist in einem solchen Fall eine hohe Abschluss- bzw. Nachzahlung zu erwarten, kann das Finanzamt ebenfalls die Erklärungen vor dem 31. Dezember 2017 anfordern. Aber auch per Zufallsgenerator kann eine Steuererklärung früher angefordert werden, um im Finanzamt eine gleichmäßige Arbeitsauslastung zu ermöglichen. Das Finanzamt muss aber für eine Vorabanforderung drei Monate für die Bearbeitung Zeit lassen.

(Stand: 31.05.2017)

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